Ausbildung
Ausbildung mitten im Herzen von München: Zwischen Sendlinger Tor und Schlachthofviertel werden Auszubildende des Fleischerhandwerks zusätzlich zu Berufsschule und Betrieb überbetrieblich unterwiesen.
Qualität für Ihren Betrieb
Die berufliche Bildung muss gerade in kleinen und mittleren Betrieben attraktiv bleiben und sich an den Qualifikationsanforderungen von morgen ausrichten. Dazu gehört die praxisnahe Ausbildung im Betrieb – und ergänzend die intensive, systematische Vermittlung praktischer Fertigkeiten in unserer eigenen überbetrieblichen Ausbildungsstätte.
Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ergänzt und unterstützt die praktische Ausbildung in den Handwerksbetrieben. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr werden berufsspezifische Kurse in der Lehrwerkstatt der Metzger-Innung München angeboten. Sie dauern jeweils eine Woche von Montag bis Freitag und finden in Vollzeit statt.
Die Anforderungen an Betriebe, Ausbilder und Auszubildende steigen ständig. Durch die rasante technische Entwicklung wird der Lernstoff umfangreicher und komplizierter. Gerade kleine und mittlere Betriebe können infolge zunehmender Spezialisierung nicht mehr alle Kenntnisse des Berufsbilds vermitteln – und nicht überall an High-Tech-Arbeitsplätzen ausbilden. Damit das nicht zulasten der Auszubildenden geht, führt die Metzger-Innung München die überbetriebliche Ausbildung speziell für das Fleischerhandwerk durch. Als Service für die Betriebe wird auch das Lernfeld 1 in der Unterweisung vermittelt – so lässt sich ein weiterer Berufsschultag im Raum München einsparen.
Ja, für alle Pflichtkurse. Aufgrund des Beschlusses der Vollversammlung der Handwerkskammer München besteht Teilnahmepflicht für die sogenannten obligatorischen Kurse. Der Ausbildungsbetrieb ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) verpflichtet, Auszubildende für die überbetrieblichen Maßnahmen freizustellen.
Nein. Die ÜLU vervollständigt und unterstützt die betriebliche Ausbildung. Sie ist weder Konkurrenz noch Ersatz der Berufsschule, sondern dient der Erhaltung und Festigung des dualen Ausbildungssystems.
Die Lehrgänge werden in der Regel von Bund, Freistaat Bayern und Handwerkskammer bezuschusst. Der Eigenanteil des Ausbildungsbetriebs bleibt dadurch relativ gering – gerade im Verhältnis zu den technisch anspruchsvollen Lehrgängen.
Mit der Eintragung des Ausbildungsvertrags bei der Handwerkskammer München sind die Daten registriert. Auszubildende werden dann „automatisch“ zu den erforderlichen Lehrgängen eingeladen; die Einladungen gehen rechtzeitig an den Ausbildungsbetrieb.
Grundlage sind Unterweisungspläne für die Lehrgänge der überbetrieblichen beruflichen Bildung, angepasst an die technische Entwicklung im modernen Fleischerhandwerk. Weitere Informationen gibt es beim Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik.